Gefangene von Orgone
Seit Georgs letztem Beitrag sind ein Monat und eine Woche vergangen. Die „langsame, aber sichere“ Reise mit der öffentlichen Fähre erwies sich als Falle. Die vier Freunde wurden am 21. April von der mosambikanischen Polizei festgenommen und in Songo, der Stadt in der Nähe des Wasserkraftwerks Cahorra Bassa, inhaftiert. Der Grund: Der Verdacht, den Damm mit einer „ätzenden“ Substanz sabotieren zu wollen, die die vier angeblich in die Turbinen gegossen haben. Offensichtlich ist die „ätzende“ Substanz unser Orgonit, und die Behauptungen der Polizei sind völlig unbegründet. Aber in diesem Fall kann man nicht mit Logik argumentieren. Es war eine große Geschichte in Mosambik und weltweit, und dahinter stehen Kräfte, die den Ausgang unvorhersehbar machen. Die Zustände im Gefängnis von Songo sowie im Zivilgefängnis von Tete, wohin die vier vor zwei Wochen verlegt wurden, sind unbeschreiblich. Es gibt eine Zelle von 35 m² für 79 Gefangene, und die hygienischen Bedingungen sind einfach entsetzlich. Wenn sie nicht zusätzliches Essen von ihrem Anwalt bekämen, würden sie kaum überleben. Sie kämpfen darum, gesund zu bleiben, und wie lange sie unter diesen Bedingungen durchhalten können, weiß ich nicht. Das Gerichtsverfahren verläuft unglaublich langsam; die Staatsanwaltschaft hatte 30 Tage Zeit zur Vorbereitung, doch selbst jetzt liegen noch keine offiziellen Anklagepunkte vor. Es ist überhaupt nicht klar, wie lange dieser Albtraum noch andauern wird. Wenn der Fall vor Gericht kommt, kann es Jahre dauern.Ihr könnt euch vorstellen, dass wir eure Hilfe mehr denn je brauchen. Die Kosten für Rechtsbeistand und die Fahrten nach Tete (2000 km von Johannesburg entfernt) steigen. Bitte helft uns, Georg, Tino, Carlos und Prophet da rauszuholen, indem ihr unsere Produkte kauft oder auf der Website spendet. Eure Hilfe wird sehr geschätzt. Friederike Ritschl
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